Pünktlich zu den gerade wieder einsetzenden winterlichen Temperaturen habe ich ein neues warmes Mützchen fertiggestrickt:
Die Anleitung für den „Selbu modern“ gibt es kostenlos im Netz und man findet sie hier. Eigentlich habe ich den nur angeschlagen, weil ich noch allerhand Alpaca-Silk von meinem Silk-Cocoon-Cardigan übrig hatte und Alpaka ja schön warm ist. Als Kontrastfarbe habe ich einen Teil meiner in Denver gekauften Pagewood Farm Sockenwolle verwendet. Die beiden Brauntöne passen ganz gut zusammen, haben aber noch genügend Kontrast, um das Einstrickmuster erkennen zu lassen. Leider schaffe ich es einfach nicht, beidhändig zu stricken, d.h. eine Farbe mit der linken und die andere mit der rechten Hand zu führen. Das würde wahnsinnig viel Zeit sparen, aber ich kriege damit die Fadenspannung einfach nicht auf die Reihe. Stattdessen mußte ich jedes Mal den Faden wechseln, d.h. neu über Hand und Finger tüteln. Das dauert natürlich, auch bei einer kleinen Mütze, ziemlich lange, dafür kann man aber die Fadenspannung sehr gut regulieren.
Von der Mützenform war ich erst gar nicht so überzeugt, das ist ja doch ein ganzer Haufen Wolle für einen kleinen Schädel, dachte ich mir. Nach dem Zusammenstricken der letzten Maschen sah das Ding auch erstmal einfach nur wie eine viel zu große Mütze aus. Na gut, Zeit für meine Geheimwaffe: Einen Teller! Da wurde die Riesenmütze erstmal drüber gezogen und dann ging es für ein Weilchen in ein warmes Bad. Nach dem Rausnehmen noch mal gerade und glattziehen und dann gemütlich trocknen lassen. Was für ein Effekt! Jetzt sitzt die Mütze ganz gut und sie bietet auch noch genügend Platz, um einen Pferdeschwanz oder einen Dutt bequem unterzubringen.
(Das im Hintergrund ist übrigens kein Atompilz, sondern nur die untergehende Sonne…) Natürlich sind Alpaka und Seide keine besonders gute Wahl für das Bündchen der Mütze gewesen, das schon sehr schnell ausleierte und zu kalten Öhrchen führte. Aus dem Grund habe ich mir elastischen Nähfaden gekauft und einfach einmal von innen am Bündchen angehäkelt. Von außen unsichtbar und die Mütze schließt jetzt wieder luftdicht ab
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Fazit: Das Stricken hat Spaß gemacht und das Ergebnis gefällt mir sehr gut! Mehr gibt es wie immer bei Ravelry.























Dabei finde ich die Erzeugung des Plaid-Musters ziemlich genial. Ein Nachteil ist, daß man sich zum Nachstricken, wenn man vom Originalgarn abweicht, fünf Farben ausssuchen muß, die gut zusammenpassen, und sowas übefordert mich total…
Sehr schlicht, aber eigentlich auch doch recht hübsch. Allerdings würde ich den nicht in Übergröße stricken, wie wohl für das Model geschehen, und evtl. noch ein bißchen Konturen an der Taille einarbeiten.
Ein luftiger Wrap kann eine feine Sache sein an kühleren Sommerabenden. Blöderweise finde ich die Fotos nicht so hundertprozentig aussagekräftig. Vielleicht warte ich also noch mal ab, bis die ersten fertigen Projekte auf Ravelry auftauchen. Die Anleitung zu diesem Wrap gibt es übrigens kostenlos auf 






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