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Vor nicht allzu langer Zeit habe ich ja noch ganz stolz über meine erste hart-umkämpfte-aber-ergatterte handgefärbte Sockenwolle geschrieben. Nun war es aber auch mal an der Zeit, diese zu etwas Hübschem zu verarbeiten. Die Entscheidung für eine bestimmte Anleitung ist mir dabei nicht leicht gefallen. Für ein sehr filigranes Muster, wie z.B. die Bayerischen Socks, hat die Wolle eine zu abwechslungsreiche Färbung. Andererseits ist sie dennoch dezent genug, um ein einfaches, passendes Muster noch ein bißchen aufzupeppen. Die Wahl fiel dann schließlich auf die Leyburn Socks von pepperknit (kostenlose Anleitung!).
Hier wird ein sehr interessanter Effekt dadurch erzielt, daß alle vier Reihen fünf Maschen nur abgehoben werden und der Faden dabei vor den Maschen weitergeführt wird. Zwei Reihen später wird dann die Masche über der Mitte des Fadenstranges unter diesem durchgestrickt, sodaß der Faden also an dieser Masche noch einmal verankert und etwas nach oben gespannt wird. Alles klar?
Wenn man der Anleitung Schritt für Schritt folgt, ist das aber kein Problem, keine Sorge.
Für handgefärbte Wolle mit leichter Melierung eignet sich dieses Muster in meinen Augen ganz besonders gut, weil sich die Spannfäden besser vom Untergrund abheben als bei unifarbener Wolle und man das Muster also besser erkennt. Andererseits ist es noch nicht so wild, daß alles irgendwie überladen wirkt. Wer solche Effekte mag, wird sicher auch an dem neu erschienenen Buch „Knitting Socks with Handpainted Yarn“ seine Freude haben (Mehr Info gibt es hier). Ich hab’s mir noch nicht bestellt, werde das aber sicher bald nachholen.
Mehr gibt es wie immer bei Ravelry.
Ganz schön kalt in Deutschland! Und ganz besonders im schönen Göttingen, wo wir letzte Woche mal locker -22° Celsius hatten. D.h., demnächst kann man sogar auf dem Kiessee Schlittschuh laufen, aber dabei soll man sich doch bitte nicht die Öhrchen verkühlen.
Also habe ich mir, was selten genug vorkommt, mal wirklich „aus der Not heraus“ etwas gestrickt, nämlich eine sehr praktische Kopfbedeckung:
Die Anleitung ist Calorimetry aus einer älteren Knitty. Sehr praktisch, da der ganze Kopf bedeckt ist, aber hinten noch gut ein Pferdeschwanz rausgucken kann. Durch verkürzte Reihen ist das Teil auf dem Kopf wesentlich breiter als an den Enden, die im Nacken mit einem Knopf zusammengehalten werden:
Gestrickt wurde mit der „Bamboo Touch“ von G-B, mal wieder ein ziemlich ausgefallenes Garn und ein echtes Schnäppchen, über das ich letzten Winter mal bei Karstadt gestolpert bin. 65 % Wolle, 35 % Bambus-Viskose und sehr hübsche, gedeckte Farben. An den Preis kann ich mich nicht mehr erinnern, aber wie die meisten Sachen von Karstadt war es recht günstig. Ja, ich gebe es zu, ich bin Karstadt-Wollabteilungs-Fan! Man findet dort immer wieder überraschende Sachen und kann da so schön in Ruhe rumwühlen, toll!
Achtung Winter – ab jetzt schlage ich zurück:
Mehr wie immer bei Ravelry.
Was ich noch gar nicht erzählt habe: Zu meinem letzten Geburtstag habe ich ein echtes Strickerinnen-Traum-Geschenk bekommen: Das Buch „Knitting Classic Style“ von Veronik Avery, einen Gutschein für den nächsten Wollkauf und als Rahmenprogramm noch einen Gutschein für itunes und eine Shaun-das-Schaf-DVD. Was für ein tolles Geschenk!
Natürlich mußte das Buch dann gleich durchgeblättert werden und die Modelle haben allgemein Anklang gefunden. Kein Wunder, darin sind ja auch wirklich tolle Anleitungen enthalten. Dem guten O. hatte es dabei eine Mütze besonders angetan. Also wurde die gleich das nächste Geschenk – zu seinem Geburtstag. Vor Freude hat er sogar ein bißchen gemodelt

Die Anleitung der Wahl war „Montreal Tuque“, eben aus „Knitting Classic Style“. Gestrickt wurde mit der „Alpaca de Luxe“, einer anscheinend nicht so verbeiteten 100%-Alpaka-Wolle von Schewe, bei Karstadt erworben. Sehr weich und kuschelig. Da das nicht mit dem Originalgarn übereinstimmte, bin ich für eine Mütze in „Männergröße“ der Anleitung in der Größe M gefolgt, was sehr gut gepaßt hat. Hoffentlich verliert der gute O. seine Mütze jetzt nicht so schnell
(Mehr bei Ravelry.)








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