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Kürzlich habe ich mal wieder bei sheepaints zugeschlagen und einen Strang “Silkbamboo” in der Farbe “Jeans” ergattert. Diese Qualität habe ich vor einiger Zeit schon mal verarbeitet und es sind echte Lieblingssocken draus geworden. Die Wolle fühlt sich vor allem sehr angenehm auf der Haut an und sorgt auch für ein gutes Fußklima ;-)

Lustigerweise habe ich das Gefühl, daß dieser Strang aber noch sehr viel weicher und seidiger ist als der letzte – naja, Garne sind ja auch Naturprodukte und beklagen will ich mich darüber natürlich nicht. Auf der Suche nach einem geeigneten Muster bin ich in meiner Ravelry-Queue auch flott fündig geworden (naja, mehr als fündig, dort finden sich bereits 80 Sockenmuster, die ich alle irgendwann mal zu meinen Favoriten hinzugefügt habe. So viel kann ich doch niemals stricken!). Da ich die Anleitungen von Yarnissima immer sehr spannend fand und diese außerdem umsonst auf knitty.com zu finden war, habe ich mich für Saviano entschieden.

Saviano

Gestrickt wird “toe up”, wobei schon der Zehenbereich durch das durchgehende Rippenmuster mal was anderes ist. Die Zöpfchen selber sind einfacher als sie aussehen, verschränkte Maschen lassen das Muster besonders plastisch wirken. Weil mein Garn viel dünner ist und meine Nadelstärke kleiner, arbeite ich ungefähr nach Größe M / L, was ganz gut hinkommt für meine 36er-Treter. Die Socken sitzen ein bißchen straff, dadurch erkennt man das Muster aber auch viel besser (also alles gewollt, ähem…). Die Fersenkonstruktion ist wie bei vielen anderen Socken von Yarnissima mit einem glatt links gestrickten Zwickel, verkürzten Reihen für die Fersenrundung und dem anschließenden Zusammenstricken der Zwickelmaschen mit der hinteren Fersenrückwand. Klingt kompliziert, ist aber gut beschrieben, gibt bei mir überhaupt keine Löcher und sitzt an meinem kleinen Bumerangfersen-inkompatiblen Hacken einfach nur super. :-)

Saviano

Mehr dazu auf Ravelry und ausführlicher Bericht folgt natürlich, wenn sie fertig sind.

Eigentlich bin ich gar kein so großer See-Fan, muß ich zugeben. Ich gehe nicht so gerne schwimmen und an Wasser hat mir die Elbe vor der Haustür meiner Eltern immer gereicht. Die ist schön übersichtlich, man hat auch einen kleinen Sandstrand und es ist vor allem nicht so voll wie an Nord- und Ostsee.

Als ich bei dem (damals:) einmaligen Ladenevent von mylys.de den wunderschönen 100%-Merino-Strang von Lollipop.yarns in der Farbe  “Nordsee” gesehen habe, mußte ich trotzdem zuschlagen: Grau und Blau, genau meine Farben. Ein Strang von 100g schien erstmal nicht schlecht, aber für Socken dann doch zu schade. Hmm, vielleicht ein Handschuh? Aber schnell war klar, daß es da mit 100g viel zu knapp wird. Also bei der unglaublich netten Shopownerin Naima nachgefragt, denn online war die Wolle schon ausverkauft. Tatsächlich gab es noch einen Strang, den sie für mich besorgte und mir ratzfatz zuschickte. Und dann die Enttäuschung: Die Wolle war für meine geplanten Handschuhe leider viel zu dick… Kurzerhand machte ich mich auf die Suche nach einer neuen Verwendung und fand etwas, auf das die Wolle nur gewartet hatte ;-)

Den Foggy Seas Scarf.

Wo die Nordseewellen... 1

Also, bitte: Die Wolle heißt “Nordsee”, die Anleitung heißt “Foggy Seas”. In solchen Momenten pflege ich zu sagen: “Das paßt wie A…. auf Eimer!” ;-) 200g Merino wurden nun darin vernudelt, das hat natürlich eine gewisse Tendenz dazu, sich etwas in die Länge zu ziehen. Muß ich im Winter also ein bißchen aufpassen, daß ich mich mit meinem kleinem Monsterschal nicht dauernd irgendwo festtütel. Aber das Muster finde ich einfach richtig schick, paßt gut zur Wolle und das Stricken hat großen Spaß gemacht.

Wo die Nordseewellen... 2

Mehr wie immer bei Ravelry.

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